Sennhof wächst !

Beim Bahnhof Sennhof bietet die HGW Heimstätten-Genossenschaft Winterthur bald 140 bezahlbare Wohnungen an. Ins neue Quartier mit Kinderhort und Kindertagesstätte soll auch der Dorfladen und ein Quartierraum integriert werden.

Am 5. Juli 2016 griffen der Winterthurer Stadtrat Josef Lisibach und HGW-Präsident Ulrich Sutter sowie Architekt Philipp Esch zur Schaufel: Spatenstich für eine Überbauung, deren erste Wohnungen zu Beginn des Jahres 2018 bezogen werden können. Angeboten werden sie zu günstigen Konditionen. Eine Wohnung mit viereinhalb Zimmern wird unter zweitausend Franken Miete kosten.

Ein neues Quartier im Dorf
Das neue Quartier entsteht in Bahnhofsnähe. Von dort aus gesehen sind für die vordersten Häuser ein Quartierladen mit Bistro, ein Quartiertreff und allenfalls Räume für Kinderbetreuung projektiert. Zwischen den Köpfen dieser beiden Hausreihen entsteht ein öffentlicher Quartierplatz. Einen zweiten Platz, etwas weiter hinten, nützen die Bewohnenden. Gegen Süden wird die Siedlung mit einem Spiel- und Fussballplatz für die Kinder abgeschlossen.

Quartierladen an neuem Standort
Den Quartierladen werden Alina Froelicher, Reto Froelicher und Debora Schönenberger betreiben, die jetzt im «Dorflade» an der Tösstalstrasse wirken. Sie werden Sennhof weiterhin mit Lebensmitteln versorgen.
Vom Schulhaus zieht der bestehende Kinderhort, den die Stadt Winterthur betreibt, in die neue Überbauung. Ob auch eine Kindertagesstätte realisiert werden kann, wird derzeit abgeklärt. Die HGW schätzt das Bedürfnis als gegeben ein.

Vision gemeinsam entwickelt
Die Neuüberbauung wird nicht einfach eine Ansammlung von Mietwohnungen. Die HGW verfolgt die Vision, möglichst alle Aspekte des Lebens in Einklang zu bringen. In Sennhof soll ein lebenswertes Quartier entstehen. Welche Ansprüche sich aus dieser Vision ableiten, klärte die HGW mit Einwohnerinnen und Einwohnern von Sennhof und mit Bewohnenden der bereits bestehenden HGW-Siedlung im Dorf. So wird das Torhaus zur Tösstalstrasse hin gemeinschaftlichen Nutzungen dienen. In diesem Treffpunkt darf es dann auch einmal laut werden, hier dürfen die Späne fliegen. Angedacht ist ein Raum für Feiern, auch eine Holzwerkstatt könnte dort ihren Platz finden. Wer am Schlagzeug Dampf ablassen will, soll das im sogenannten Ideenhaus tun können, ohne dabei andere zu stören.

Eine erste Feier im Oberzelg war der Spatenstich vom 5. Juli - es war die erste von vielen, die noch folgen werden.

Der Terminplan zur Neuüberbauung sieht folgendermassen aus:
Baubeginn Juli 2016
Rohbauvollendung Teil 1 Q2/Q3 / 2017
Erstvermietung Teil 1 Q2 / 2017
Bezug Teil 1 ab Q1 / 2018
Rohbauvollendung Teil 2 Q4 / 2017
Bezug Teil 2 Q3 / 2018